Markus und Fabian teilen sich eine Wohnung in Bozen. Und sie teilen die Leidenschaften, leidenschaftlich zu diskutieren und pointiert zu schreiben. In ihrer Küche wird über kompletten Nonsens genauso gerne diskutiert wie über die aktuelle Weltpolitik (nur gekocht wird dort nicht so oft). Ähnlich soll es in diesem Blog passieren.
Das Konzept: beide schreiben einmal pro Monat mit einer vorgegebenen Zeichenzahl ihre Meinung zu einem vorgegebenen Thema. Eine Woche nach Veröffentlichung wird abgerechnet: wer hat mit seinem Text mehr Views und Likes erreicht?
Der Verlierer muss den Müll runterbringen. Der Gewinner darf das Thema für den nächsten Monat bestimmen. Vorschläge dürfen natürlich auch von euch Lesern kommen.
Gute Unterhaltung beim „Battle of Blogs“!

Donnerstag, 2. Januar 2020

Jahresrückblick 2020 - was für ein Hammer-Jahr (Fabian)


2020 - ein Hammer-Jahr. Es ist so vieles von dem eingetreten, was wir uns schon immer gewünscht haben! 

Unesco erklärt nichts mehr zum Welt-was-auch-immer-Erbe


Seine Steuern muss man weiterhin erklären, alle Parteien erklären sich auch nach 2020 zu Wahlsiegern, Lehrer erklären ebenfalls noch was das Zeug hält. Nur die UNESCO erklärt nichts mehr. Keine Weltkultur, keine Weltnatur und auch sonst nichts. Das erklärte der Unesco Welterbe-Vorstand in seiner Erklärung: “Jede Innenstadt, jede Burgruine und jedes Gebirge haben wir bereits zu irgendwas erklärt. In einem letzten Kraftakt haben wir auch immaterielle Sachen zu was erklärt.” Jetzt soll damit Schluss sein, ab 2020 habe sich das Erklären endgültig erledigt. 

Italiener erkennen, dass Weihnachtsmärkte reiner klischeebehafteter Kitsch-Klim-Bim sind 


Weihnachtsmärkte: am Ende nur Kitsch?
“Weihnachtsmärkte sind doch reiner klischeebehafteter Kommerz-Kitsch-Klim-Bim” - so lautete der Tweet der italienischen Influencerin Chiara Ferragni. Daraufhin erkannten viele Italienener dass besagte Weihnachtsmärkte tatsächlich vor Kitsch nur so triefen, dumpfe Klischees bedienen und rein dem Kommerz dienen. Die Besucherzahlen auf den Südtiroler Weihnachtsmärkten sanken merklich - dies war besonders an den wesentlich besseren Luftqualitätswerten zu erkennen. Wirtschaftlich haben die meisten Südtiroler Einzelhändler kaum Einbußen zu verzeichnen - allein die Händler von sogenanntem “Glühwein” auf Brausebasis und kommerziellem Kitsch-Klim-Bim klagten über deutliche Umsatzverluste. Die vorwiegend in China beheimatete Kitsch-Klim-Bim-Industrie schrieb rote Zahlen und zieht nun in Erwägung, die zunehmend unrentable, auf Kinderarbeit zurückgehende Manufaktur einzustellen. 

Amazon übernimmt die italienische Post


Es war der Coup des Jahres. In einer Nacht- und Nebelaktion übernimmt der US-amerikanische Einzelhandelsriese Amazon die Italienische Post. “Es war einfach nicht mehr mitanzusehen, WIE lange so eine Zustellung dauerte, und wie unzuverlässig das gehandhabt wurde”, kommentierte Amazon CEO Jeff Bezos. Es gebe auch zahlreiche Synergien: “Tausende Mitarbeiter im Niedriglohnsektor auszubeuten, damit haben wir in den letzten Jahren intensive Erfahrungen gemacht, darauf können wir aufbauen”, meinte der Milliardär. Die Italiener sind zurzeit noch immer perplex - sie können kaum glauben, wie viele Briefe man eigentlich bekommt, wenn nicht die meisten bei der Zustellung verloren gehen. Allerdings sind erste Kunden schon genervt von den vielen Zusatzangeboten. “Dauernd bekomme ich Angebote wie ‘Kunden die Briefe versenden kaufen auch Handys von Motorola oder Kameras von Kodak oder was weiß ich’”, meinte neulich ein Postkunde, “neulich wurde mir sogar eine Heizdecke angeboten”, so der Kunde. 

Salvinis Aktion verzicht geht weiter


Kaffee: wächst auch nicht bei den "Terroni"
Italiens rechtsradikalster Politiker ist konsequent. Während er im Jahr 2019 bereits auf Tortellini verzichtete, nachdem er herausgefunden hatte, dass diese mit Schweinefleisch gefüllt werden und auch Nutella aufgrund der Verwendung türkischer Haselnüsse von seinem Speiseplan strich, legte er 2020 noch eins drauf. Bereis  im Januar setzte er den Kaffee ab, der, wie er feststellte, in Italien partout nicht wachsen wollte - auch nicht bei den Terroni. Im Laufe des Jahres musste er dann noch weitere Einschnitte machen. “Kein Cent für diese Links-Versiffte US-Hippievereinigung” tweetete er, verbunden mit der Ankündigung, keine Wahlwerbung mehr mit der Post zu verschicken, die vom amerikanischen E-Commerce Giganten Amazon gekauft worden war. Nach der Replik von Jeff Bezos, wonach er dann ja auch keine sozialen Medien mehr nutzen dürfe, wartet man bis heute vergeblich auf eine Reaktion Salvinis auf Twitter - überhaupt sucht man vergeblich nach Tweets oder Facebook-Posts von Salvini. Es scheint als habe der Schlag von Bezos gesessen. 

USA vollzieht den TREXIT


Kaum jemand hatte das so deutlich erwartet. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump scheiterte krachend an seiner Wiederwahl. Vorausgegangen war ein Vorgang, den man nun wohl als politischen Fehler bezeichnen könnte: Zusammen mit der Türkei, Russland und Nordkorea trat Trump in die G4 ein und aus der ehemals bestehenden Staatengemeinschaft G7 aus. “G stands for Giant, for Petrol, SUVs, Monstertrucks and Weapons - can’t deal with the pussy states worried about environment and stuff”, so die offizielle Erklärung aus dem Weißen Haus. Trump hatte allerdings nicht mit dem massiven Widerstand der geballten US-Wirtschaft gerechnet die auch die Republikaner auf ihre Seite zog. Überraschend wurde der Impeachment Antrag angenommen und Trump aus dem Weißen Haus entfernt. US-Präsident Bernie Sanders bastelt nun seit seiner Wahl zum Präsidenten zusammen mit Umweltministerin Greta Thunberg an einem Green New Deal für die Vereinigten Staaten. 



Montag, 30. Dezember 2019

Jahresrückblick 2020 - Der Brexit ist da, Trump ist weg (Markus)




















Wir können einen Gang zurückschalten und auf das Schaltjahr 2020 zurückschauen. Deutschland kann den EU-Ratsvorsitz wieder abgeben, Beethoven kann sich von den Feierlichkeiten zu seinem 250. Geburtstag erholen, Tokio von den olympischen Sommerspielen. Aber was waren die eigentlichen Highlights des zurückliegenden Jahres? Hier sind sie nochmal zusammengefasst: 

Das Wort des Jahres: Flughafenscham
Am 31. Oktober 2020 war es so weit: Der Flughafen Berlin-Brandenburg International „Willy Brandt“ wurde eröffnet. 13 Jahre nach Baubeginn, neun Jahre nach der geplanten Eröffnung im November 2011. Ganz schön peinlich. So peinlich, dass kein Spitzenpolitiker den Flughafen eröffnen wollte: Angela Merkel ließ sich entschuldigen – und feierte lieber in der Uckermark den Reformationstag. Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller? Eröffnete lieber ein Kita-Modellprojekt in Charlottenburg. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke? War in der Lausitz, um mit einer Gießkanne Fördergelder zu verteilen. Alle anderen Spitzenpolitiker? Hingen irgendwo in der Bahn fest, weil mal wieder der gesamte ICE-Verkehr zusammengebrochen war. Das Wort „Flughafenscham“ machte schnell die Runde, auch nach dessen Eröffnung möchte niemand mit dem Berliner Pannenflughafen in Verbindung gebracht werden.  

Der TXL ist Geschichte, die Schwaben werden jetzt nach Schönefeld gefahren

















Die Zahl des Jahres: 75
Die Zahl 75 ist im Jahr 2020 auffällig oft in den Nachrichten vorgekommen. Die UNO hat ihren 75. Geburtstag gefeiert. Das Land Hessen ist ebenfalls 75 geworden. Die Vuelta a España wurde zum 75. Mal ausgerichtet. 75 Schauspieler standen in der allerletzten Folge der Lindenstraße vor der Kamera. 75 Punkte haben RB Leipzig gereicht, um Deutscher Meister zu werden. 75 Stimmen Vorsprung haben der grünen Katharina Fegebank gereicht, um neue Bürgermeisterin von Hamburg zu werden. 75 Millionen Menschen weltweit haben den 25. James Bond „No time to die“ im Kino gesehen. 

Die Ankündigung des Jahres: Habeck will Kanzler werden
Jahrelang wurde darüber spekuliert, ob die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl mit einem Kanzlerkandidaten oder einer Kanzlerkandidatin antreten wollen. Den Grünen selber waren Vorstöße in diese Richtung immer unangenehm. Nun hat Parteichef Robert Habeck die Katze aus dem Sack gelassen: „Kanzler wär schon geil. Ja, das wäre ne coole Sache“, hat er bei Anne Will verlauten lassen – und damit erwartbare Reflexe ausgelöst: Die FDP warnt vor einem „Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen“, wenn die Grünen das Kanzleramt übernehmen. Die AFD warnt vor einer „Masseneinwanderung von Millionen von meuchelmordenden Muslimen“, wenn die Grünen das Kanzlerarmt übernehmen. Die SPD konnte sich auf keine einheitliche Stellungnahme einigen.

Das Verbot des Jahres: Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen
Worauf sich die SPD Anfang 2020 überraschend einigen konnte: Dass sie einen neuen Anlauf beim Tempolimit nehmen will. Da von FDP und AFD zu viele Abgeordnete nicht anwesend waren, reichten die 288 Stimmen von SPD, Grünen und Linken aus, um die Union zu brüskieren: Der Bundestag hat entschieden, dass auf Deutschlands Autobahnen seit Mitte 2020 ein Tempolimit von 120 km/h gilt. Ob das Klima dadurch gerettet wird, sei dahingestellt. Aber es wird viele Menschenleben retten. Und was machen jetzt die armen Sportwagenbesitzer, die ihren kleinen Penis durch hohe Geschwindigkeiten ausgleichen müssen? Die können nach Afghanistan, Nordkorea, Mauretanien oder auf die Isle of Man reisen: Dort gibt es weiterhin kein allgemeines Tempolimit.
Es war ein SPD-Kanzler, der Hartz IV eingeführt hat. Es war eine CDU-Kanzlerin, die die Wehrpflicht abgeschafft hat. Nun ist es also ein CSU-Verkehrsminister, der gegen seinen Willen ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen eingeführt hat. Alles, was in den nächsten Jahren in Deutschland noch passieren wird – autofreie Innenstädte, Citymauts, zahlreiche Radschnellwege, eine zweite Bahnreform mit der Trennung von Netz und Betrieb und deutlich mehr Investitionsmitteln für das Bahnnetz – wird immer mit dem Namen Andreas Scheuer verbunden bleiben, der somit vom „Feinstaub-Andi“ zum Wegbereiter der überfälligen Verkehrswende in Deutschland wurde.

Jetzt auch auf deutschen Autobahnen: Tempolimit

















Die Umsetzung des Jahres: Der Brexit ist da – vorerst
Am 31. Januar 2020 war es endlich so weit: Großbritannien hat die EU verlassen. Vorerst. Boris Johnson hat damit sein Ziel erreicht – aber ein Handelsabkommen mit der EU gibt es noch nicht: Bis zum 31.12.2020 änderte der vollzogene Brexit faktisch nichts an der Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Europa. Johnson und die EU konnten sich auch im Laufe des Jahres 2020 nicht auf einen Handelsvertrag einigen. Auf den letzten Drücker konnte ein Aufschub um drei Monate bis März 2021 erreicht werden. Johnson will bis dahin doch noch ein Abkommen mit der EU hinkriegen. Labour will eine neue Volksabstimmung, um den Brexit doch noch rückgängig machen zu können. Schottland will unabhängig werden. Nordirland und Irland wollen sich zu „New Ireland“ vereinigen. Das United Kingdom geht wohl in das letzte Jahr seines Bestehens. 

Diese Polizisten sind keine EU-Mitglieder mehr

















Die Abstimmung des Jahres: Trump verliert seinen Job
Es war ein Vorfall, wie es in den USA viel zu viele gibt, aber diesmal war trotzdem alles anders: Im Januar 2020 hat in einem gottverlassenen Nest in Ohio ein Rechtsradikaler mit seiner Waffe einen Obdachlosen provoziert. Der Obdachlose hat dem Rechtsradikalen daraufhin die Waffe entrissen und ihn erschossen. Präsident Trump twitterte nach dem Vorfall wie wild drauf los: Erst drückte er sein Mitleid mit dem Opfer aus („Didn’t know him, but I know he was a good guy“), dann empörte er sich über Waffen an sich („It was a gun that killed this good guy. Weapons are made for defence, not for killing!”). Trump stellte scheinbar zum ersten Mal fest, dass Waffen töten können. Seine logische Schlussfolgerung: Waffen verbieten, um die Bevölkerung zu schützen. Unter dem Motto #KillThatKillingGuns trat er für scharfe Waffengesetze statt scharfer Munition ein – was einige republikanische Abgeordnete um Spendengelder von den Waffenfirmen im anstehenden Wahlkampf fürchten ließ. Die logische Reaktion: Viele Republikaner stimmten im Impeachment-Verfahren gegen Trump. Der Rest ist bekannt: Donald Trump hat im Frühjahr 2020 überraschend sein Amt verloren. Er wurde vorübergehend von Mitt Romney ersetzt, die Präsidentschaftswahlen 2020 hat aber Michael Bloomberg für die Demokraten gewonnen. 

Unter Trump ging es mit Amerika bergab
























Die Welt hat also Donald Trump überlebt. Mal schauen, was die Welt 2021 alles überleben muss. An dieser Stelle wird man es vorträglich nachlesen können.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Jahresrückblick 2019 – vor 100 Jahren war mehr los (Markus)


Los Angeles im November 2019: Dauerregen; Überbevölkerung; überall Schmutz; überall Werbung; und dann kommen irgendwelche außerirdischen Replikanten und töten Menschen.

Soweit die Story des Films Blade Runner. Im real existierenden Los Angeles gibt es keine Replikanten - aber Schmutz, Werbung und Regen beschreiben das abgelaufene Jahr 2019 ganz gut. Ein alles in allem echt langweiliges Jahr. Wie viel mehr war da doch 100 Jahre vorher los! Die folgende Übersichtstabelle vergleicht die historischen Ereignisse der Jahre 1919 und 2019:
 
1919
2019
Vertrag von Versailles (der das Ende von Deutschem Reich, Österreich-Ungarn, Zarenreich und Osmanischem Reich besiegelt)
Vertrag von Hermannstadt (der nicht das Ende der Europäischen Union besiegelt, sondern ihren Neustart ohne Großbritannien)
Bauhaus-Gründung in Dessau und Weimar
Bauhaus-Eröffnungen in Elmshorn und Erfurt
Rosa Luxemburg, Mit-Initiatorin des Spartakusbundes, wird ermordet
Sahra Wagenknecht, Mit-Initiatorin der Sammlungsbewegung „Aufstehen“, muss den Fraktionsvorsitz der Linkspartei abgeben
In Deutschland wird das Frauenwahlrecht eingeführt
In Deutschland wird erstmals ein DAX-Konzern von einer Frau geleitet – Sahra Wagenknecht wird nach dem Rausschmiss von Frank Appel nämlich Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG
In Stuttgart wird die erste Waldorfschule gegründet.
In Stuttgart wird das erste konsequente Diesel-Fahrverbot verhängt.
Das Saarland existiert nicht
Das Saarland stellt unter anderem den deutschen Außenminister (Heiko Maas), den deutschen Wirtschaftsminister (Peter Altmeier), die künftige deutsche Bundeskanzlerin (Annegret Kramp-Karrenbauer) und den deutschen Linksverteidiger Jonas Hector. Außerdem wohnt hier die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, Sahra Wagenknecht.
Alexander von Humboldt erlebt seinen 150. Geburtstag nicht mehr
Alexander von Humboldt erlebt auch seinen 250. Geburtstag nicht mehr
Die SPD stellt den bayerischen Ministerpräsidenten (Kurt Eisner)
Die CSU stellt den Europäischen Kommissionschef (Manfred Weber)

Ebenfalls im Jahr 1919 ist Südtirol ein Teil Italiens geworden. Die neofaschistische Partei CasaPound hat das 100-jährige Jubiläum mit einem „Volksfest“ (in Anführungszeichen, es kam nämlich kein Volk, das dieses Jubiläum hätte feiern wollen) auf dem Siegesplatz (nicht in Anführungszeichen, der heißt tatsächlich immer noch so) gefeiert. Was ist nach 100 Jahren Italien in Südtirol hängen geblieben? Ausufernde Bürokratie, leckerer Kaffee und eine absurd lebensgefährliche Art und Weise, Auto zu fahren.

Nicht in Südtirol hängengeblieben ist Markus Belz. Bislang vor allem als Blogger nicht bekannt („The Battle of Blogs“), ist er nun auch als Autor nicht bekannt: Er hat 2019 seinen ersten Roman veröffentlicht, „Südtirol radelt“. Der Roman hat so schlechte Kritiken erhalten und einen derartigen Shitstorm heraufbeschworen, dass der Autor aus Südtirol fliehen musste. Gerüchten zufolge hält er sich nun im Großraum Stuttgart auf. Was auch immer er im Ländle von Daimler, Porsche und Bosch zu suchen hat. Sein Bruder Andreas Belz hat sich als Gastarbeiter bis April 2019 im Land von Toyota, Mitsubishi und Nissan aufgehalten. Mit den Worten „wenn der Andi nicht mehr hier arbeitet, muss ich auch nicht mehr arbeiten“, hat der japanische Kaiser Akhito Ende April 2019 abgedankt. Da die im März und April gemeinsam durch Japan reisende Familie Belz dort Unmengen von Lebensmitteln verschlungen hatte, blieb Japan, um weiterhin genug Essen für die eigene Bevölkerung bereitstellen zu können, nichts anderes übrig als im Jahr 2019 den Walfang wieder aufzunehmen.

Wieder aktiv aufgenommen wurde das einst als „StudiVZ“ bekannte soziale Netzwerk. Unter dem Namen „EuroVZ“ bietet es seit Sommer 2019 eine moderne, mehrsprachige Alternative zu Facebook, die Datenschutzrechte achtet und Steuern zahlt. Da der Import von Facebook-Profilen sehr einfach ist, haben Millionen europäischer Nutzer Facebook den Rücken gekehrt und sich der in Berlin beheimateten Alternative zugewendet. Facebook ist in eine finanzielle Schieflage geraten, Google+ hat im April 2019 sogar ganz aufgegeben. Ob das nur ein erster Schritt ist und das weltoffene Europa das trumpsche Amerika in Digitaldingen überflügeln wird? Der Otto-Katalog, einst Wegbereiter des Versandhandels, wurde im Sommer 2019 eingestellt. Vielleicht wird nun der Online-Store der Otto Group das neue Amazon? Ist natürlich nicht realistisch, aber man hätte ja vorher auch nicht gedacht, dass Borussia Dortmund 2019 Deutscher Meister wird.

Bauwerk des Jahres 2019 ist im Übrigen das nun erneut fertiggestellte Berliner Schloss (ursprünglicher Baubeginn: 1442). Auch 2019 noch nicht eröffnet wurde hingegen der Berliner Flughafen (Baubeginn: 2008). „Aber des is nedd so dragisch, mer brauchd ja in Zugunfd gar geinen Fluchhafen mehr, weil Fluch-Daxis von überall stardden gönnen“, kommentierte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, im September 2019 auf ihrem Instagram-Account die anhaltende Flughafen-Misere. 

Zum Abschluss noch kurz ein Blick auf die politischen Wahlen des Jahres 2019: Nachdem die Medien monatelang ausschließlich darüber berichtet haben, dass die AfD die drei ostdeutschen Landtagswahlen gewinnen könnte, hat die AfD tatsächlich gewonnen. Wenn auch nicht so hoch wie erwartet. Es wäre interessant zu sehen, wie Wahlen ausgehen würden, wenn die Medien im Vorfeld statt über Personalspekulationen einfach mal über kleine und große Anfragen und die tägliche Arbeit der regierenden und opponierenden Parteien berichten würden. Aber dieses Experiment erleben wir frühestens im nächsten Jahr: 2020 wird in den USA gewählt. Und in der Steiermark.

Jahresrückblick 2019 - Die 5 krassesten Fake News von 2019 (Fabian)


Unglaublich, schon wieder ist ein Jahr vorbei. Es war ein Jahr voller Ereignisse – Ereignisse von denen man im Moment sehr viel in diversen Jahresrückblicken lesen kann. Es war auch das Jahr der Fake News – die 5 folgenden Nachrichten waren die wohl aufsehenerregendsten Lügen und Falschmeldungen des Jahres.



Spanien ist nicht Katalonien


Stiftete reichlich Verwirrung: Pedro Sanchez
Ministerpräsident Sanchez verkündet im Juli während der Stierhatz in Pamplona die Unabhängigkeit Spaniens von Katalonien. „Lange genug haben wir uns alles von den Katalonen gefallen lassen. Sie mögen keine Stierkämpfe, für Tapas muss man bezahlen und sie haben sogar Flüchtlinge aufgenommen – das reicht! Indipendencia!!“. Was  Sanchez bei dieser Aussage geritten hatte ist nicht klar. Fakt ist – an der Geschichte ist nichts dran, Spanien und Katalonien bilden auch im Dezember noch einen Staat.

Donald Trump hat Kim Jong Uns Atomwaffenknopf gestohlen


Fotofälschung aus taktischen Gründen?
Im Bild Donald Trump und ein Knopf
„Stole this button. So dangerous. Now it’s in safe hands. Awesome”. So tweetete Donald Trump nach dem Atomwaffengipfel in Pjöngjang, und rühmte sich damit, den Auslöseknopf der Nordkoreanischen Atomwaffen gestohlen zu haben, was er auch mit einem Foto belegte (im Bild). Kim Jong Un berief daraufhin umgehend eine Pressekonferenz ein, um den echten Atomwaffenknopf der Öffentlichkeit zu zeigen und dessen Echtheit durch einen schwedischen Atomwaffenexperten bestätigen zu lassen.  Analysten gehen davon aus, dass Trump das Foto gefälscht hat und halten Jong Uns Aussagen für glaubwürdiger. Was genau Trump mit seiner Aktion bezwecken wollte, ist unklar.


Die Merkel ist weg


Nur kurz freuten sich Merkel-muss-weg Skandierer
Merkel-muss-weg Skandierer jubelten über Merkels Tweet im August dieses Jahres.  „Ich bin dann mal weg“, tweetete sie, und war daraufhin für mehrere Wochen für die Öffentlichkeit nicht erreichbar. 
Pegida- und AfD-Anhänger dachten schon, ihre Forderungen seien endlich zur Kanzlerin durchgedrungen. Wie sich allerdings herausstellte, war sie keineswegs ganz weg – sie hatte ihren traditionellen Urlaub in Sulden in Südtirol angetreten, wo es bekannterweise sehr schlechten Handyempfang gibt. Einzig Reinhold Messner kannte den Aufenthaltsort der mächtigsten Frau der Welt und konnte das rätselhafte Verschwinden schließlich in heldenhafter Manier auflösen. Unter Einsatz seines Lebens überquerte er zahlreiche Gletscher um die nächste Stelle mit Mobilfunkempfang zu finden - während einer laufender Live-Sendung kontaktierte er schließlich Markus Lanz, um zu bestätigen, dass es Merkel gut gehe. 

Jeff Bezos kauft den Amazonas


Er sei erzürnt, dass der südamerikanische Strom den Namen seines Unternehmens trage, meinte Bezos in einer Abendsendung.
Sollte Alibaba heißen: Der Amazonas
Langsam dahinfließendes Wasser, Brandrodungen, Moskitos oder Tropenkrankheiten seien mit dem Fluss verbunden, daher sei er ein Imageschaden für den Onlinehändler. Bezos habe auch überlegt, den Namen seines Shops zu ändern, allerdings sei das nach Berücksichtigung aller Image-Effekte wesentlich teuerer als den Fluss zu kaufen und dessen Namen zu ändern – in Alibaba.
Wie Brasiliens Präsident Bolsonaro mitteilte, liege kein Kaufangebot vor, man könne aber über alles reden.

Matteo Salvini isst Kebab


Ist nur nationales Essen: Matteo Salvini
Auf seinem Rückweg vom Spatzenfest macht Salvini einen Zwischenstopp in Bozen – im Kebabladen. „Hat er ein Kebab bestellt – mit Alles und scharf. Ich schwöre“ so der Kebabladen Besitzer. „Erst dachte ich er kommt aus Antalya, wie ich“ meinte der Unternehmer weiter, allerdings habe er dann gemerkt, dass Salvini kein Türkisch verstehe. „Fake News“ skandierte hingegen Salvini. Er ernähre sich ausschließlich von Pizza, Pasta und anderen italienischen Klassikern.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Die 5 besten Momente der WM 2018, die man nicht verpasst haben werden darf (Markus)

1.    Wladimir Putin und der Tiger

Wie bereits in meinem Jahresrückblick 2018 erwähnt, hat der russische Präsident Wladimir Putin die Fußball-WM mit nacktem Oberkörper auf einem weißen Tiger reitend eröffnet. Ein Bild, das um die Welt ging. Da der lupenrein demokratische Präsident der Russischen Föderation allerdings unzufrieden war mit Körperhaltung und Geschwindigkeit des Tigers, wurde dieser gleich nach dem Ende der Eröffnungsfeierlichkeiten erschossen.

Russland im Fußballfieber

2.    Costa Rica und die Drohne

Rauchbomben und Flitzer waren gestern: Heutzutage stört man Fußballspiele anscheinend mit Drohnen. Ein neuer Trend, der bei der WM 2018 geboren wurde? Das Vorrundenspiel Brasilien gegen Costa Rica war beim Stand von 4:0 längst entschieden, als ein costa-ricanischer Fan in seinem Auto auf dem Stadionparkplatz sitzend eine Drohne über das Stadiondach und direkt ans Spielfeld steuerte, wo sie die brasilianischen Verteidiger verwirren sollte. Das hat tatsächlich funktioniert, die costa-ricanischen Angreifer wurden allerdings gleichfalls verwirrt. Die Drohne wurde sofort eingefangen, die extern auslesbaren Aufnahmen innerhalb kürzester Zeit zum viralen Hit. Das Spielergebnis hat die Drohne freilich nicht beeinflusst, Brasilien gewann am Ende 5:0.

Von einer Drohne fotografierte Szene aus dem Spiel Brasilien gegen Costa Rica


3.    Oliver Kahn und die kaputte Kamera

Der Ausraster von Oliver Kahn nach dem völlig unwichtigen Gruppenspiel Saudi-Arabien gegen Ägypten war für mich DAS Highlight der WM. Olli Kahn, der, wie vor der WM noch niemand wusste, als Torwarttrainer für die Saudis arbeitet, war nach den unnötigen Patzern des saudischen Tormanns (das Spiel endete bekanntlich 3:1 für Ägypten) so außer sich vor Wut, dass er Oliver Welke vor laufender Kamera drei Minuten lang anbrüllte und schließlich eine Kamera zertrümmerte. Ob der Vertrag der „Oliver Kahn Academy“ mit dem saudi-arabischen Fußballverband nach dessen punktlosem Ausscheiden aus der WM verlängert wird, ist derzeit noch unklar.

Kahn im Spreewald
4.    Brexit nach Elfmeterschießen

Diesmal also gegen Polen: England ist auch bei dieser WM in einem Elfmeterschießen gescheitert. Bayern-Stürmer Robert Lewandowski versenkte den entscheidenden Elfmeter und führte sein polnisches Team ins Viertelfinale (wo es dann an Brasilien scheiterte). Neben kochen, Sonnencreme kaufen und sozialer Wohnungspolitik gehört Elfmeterschießen definitiv zu den Dingen, die Engländer nicht beherrschen. Dafür haben sie einmal die halbe Welt beherrscht, das ist ja auch was.

Der entscheidende Ball von Lewandowski

5.    Deutschland ist Weltmeister!!

Gegen Schweden gab es in der Vorrunde nur ein 2:2, aber Mexiko, Südkorea, Serbien, Belgien und Portugal hat Deutschland auf dem Weg ins Finale besiegt. Dort wartete der Angstgegner Frankreich. Seit 1871 konnte Deutschland nicht mehr gegen Frankreich gewinnen, nun war es endlich mal wieder so weit. Nach Italien (1934 und 1938) und Brasilien (1958 und 1962) ist Deutschland somit die dritte Nation, die einen WM-Titel verteidigen konnte. Oliver Bierhoff und Jogi Löw haben nach dem Sieg spontan entschieden, die WM-Feierlichkeiten im Spiegelsaal in Versailles abzuhalten. Emmanuel Macron hat vorgeschlagen, die Feierlichkeiten in Versailles zu nutzen, um gleich an Ort und Stelle „Die vereinigten Staaten von Europa“ zu gründen. Er wartet allerdings noch auf eine Antwort von Angela Merkel.


Versailles vor der großen Feier


Eine Stimmung wie 1871

Die 5 besten Momente der WM 2018 die man nicht verpasst haben werden darf (Fabian)


Wirtschaft in Island gerät ins Stocken


Nach dem Einzug Islands ins Achtelfinale zog es dermaßen viele Isländer nach Russland, dass das kleine Land große Probleme hatte, die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Busse fuhren nur vereinzelt, Schulen waren geschlossen (es waren ohnehin keine Schüler mehr da) und auch der Flughafen in Reykjavik hatte große Probleme das Passagieraufkommen zu stemmen.

Wahnsinns-Transfer


Sandro Wagner wechselte nach Saudi Arabien. Nachdem er sich über seine Nicht-Nominierung für den deutschen WM Kader beschwert hatte und daraufhin aus dem DFB Kader zurückgetreten war, kam unerwartet der Transferhammer. Am ersten WM Tag präsentierten die Scheichs aus Saudi Arabien den Coup – die Verpflichtung von Sandro Wagner. Über die Summe wurde Stillschweigen vereinbart, es ist jedoch von Millionenbeträgen, einer Oase in der Wüste und lebenslange Versorgung mit protzigen Sportwagen die Rede. „Für mich war beim DFB klar, dass ich mit meiner Art, immer offen, ehrlich und direkt Dinge anzusprechen, anscheinend nicht mit dem Trainerteam zusammenpasse. In Saudi-Arabien passt es nun endlich und ich fühle mich hier wohl wie ein Pascha.“  

Entäuschter Matteo Salvini



Als Vize-Premier fühlte sich Matteo Salvini dazu berufen „seine“ Squadra Azzurra in Russland zu besuchen. Eine kurze Begegnung mit seinem Schwarm Putin erhoffte er sich obendrein. Als er erfuhr, dass die italienische Nationalmannschaft nicht am Turnier teilnimmt zeigte sich Salvini fassungslos. „Ich bin wirklich wütend“ postete der Innenminister auf Twitter; es handle sich um eine Verschwörung der EU-Eliten und der Weltbank, meinte er weiter.


Hacker manipulieren den Videobeweis: 


Der Videobeweis bei der WM musste nach der Vorrunde wieder abgeschafft werden. Hacker aus aller Welt machten sich daran zu schaffen und sorgten mitunter für kuriose Szenen. Mal fiel der Bildschirm einfach aus, mal sah man lustige Pannenvideos. Als dann im Spiel Uruguay - Russland die Lettern "Russia - U R Gay" über den Bildschirm krochen, während man auf eine strittige Abseitsentscheidung wartete, platzte der FIFA der kragen. "Uns ist wichtig, dass alles mit rechten Dingen zugeht; daher haben wir die Reißleine gezogen" so FIFA Präsident Infantino. 

Furiose Pokalübergabe


Das gabs noch nie! Der Staatspräsident übergab den Pokal eigenhändig an Weltmeister Frankreich. Davor war er auf dem Rücken eines Bären durch Moskau ins Stadion geritten, die Zügel in der Linken, den Pokal in seiner Rechten. Nach der obligatorischen Vodka-Dusche nahm Kapitän Pogba den Pokal entgegen.

Dienstag, 2. Januar 2018

Jahresrückblick 2018 - ein Jahr in 5 Hashtags (Fabian)

5 Hashtags für 2018


2018 – was für ein Jahr. Jesus wäre 2018 Jahre alt geworden, Karl Marx 200, und der erste Weltkrieg ist seit 100 Jahren Geschichte. Aber auch in diesem Jahr hat sich einiges abgespielt – hier ein Rückblick mit den populärsten Hashtags der vergangenen 365 Tage.

#Brentry: 

Not amused: Queen Elizabeth II
„Unbelievable – da verlässt man sich einmal auf die Österreicher und ist verlassen!“ empört sich die Queen. Das Votum zum Verbleib von UK in der EU muss wiederholt werden. Schuld daran sind die Kuverts der Briefwahl, die aus Österreich importiert wurden und offenbar nicht den Standards entsprachen. Indes sieht es für die Austrittsbefürworter nicht besonders gut aus. #Brentry ist der am häufigsten verwendete Hashtag des Jahres, dicht gefolgt von #youthquake. Vor allem die junge Bevölkerung macht sich für einen Verbleib in der EU stark. Der österreichische Hersteller der Kuverts hingegen gibt sich gelassen: „Jo mei, in dem Jahr mussten wir so viele Kuverts herstellen, mit der immer selben Menge an Kleber. Da musst halt ein bissl kreativ sein.“


#Haschtag

Feiern den ersten Haschtag: Cannabis-Aktivisten
Cannabis wird EU-weit legalisiert – das bestimmt eine EU-Verordnung, die im Sommer erlassen wurde. Cannabis-Befürworter jubeln und wollen den „Tag der Befreiung von der Prohibition“ mit einem sogenannten „Haschtag“ feiern. „Joint us, zusammen kommen wir hoch hinaus“, meint der Anführer der Liberalisierungsbewegung.






#StoppdemBären


Auch er will die Bären stoppen: Alois aus dem Ultental
Bürgerwehren marschieren auf, Feuerwehren fahren Patrouille, Schützenkompanien begleiten die Jäger bei der Jagd. Der Bär ist los. Nachdem ein Bär den Opferstock einer Kirche im Ultental umgeworfen hatte, startete eine Südtiroler Zeitung eine „Aufklärungskampagne“ mit dem Slogan „Stopp dem Bären“. „Dass sich die mediale Hetzjagd nun in eine richtige Hetzjagd verwandelt – das konnte doch niemand ahnen“ meint der Herausgeber. Dabei hätten doch die vorangegangenen Kampagnen, mit denen man – immer im Dativ – etwas stoppen wollte so wunderbar funktioniert: „Einbrüche, Gewalt, allem haben wir gestoppt“ so der Zeitungschef. Nur dieses Mal habe sich ein verängstigter Mob über soziale Medien selbst organisiert. „Da können wir nur wenig machen, diese sozialen Medien kontrollieren wir noch nicht“ so der Medienmogul. Die Bärenjagd trug zweifelhafte Früchte: zwei angeschossene Pilzsucher aus dem Trentino, ein Mountainbiker mit Streifschuss und 3 erlegte kapitale Hirsche – nur Bär wurde keiner gestoppt.

#Iceland


Schoss Island zum WM-Titel: Stürmerstar Sigtorsson
„Tor, Tor, Toor, i werd‘ narrisch“ so die deutsche Übersetzung des Jubelschreis des isländischen Kommentators Edi Fingerdsson nach dem Siegtreffer im WM Finale in Moskau gegen Portugal. „Wir fallen uns um den Hals, der Kollege Riffelsson, der Dipl. Ing. Bososson – und warten sie noch ein bisschen, vielleicht können wir uns in wenigen Minuten ja ein Gläschen Brennivin genehmigen“ so der euphorische Sprecher weiter. Island hat es tatsächlich geschafft und steigt auf den internationalen Fußballthron. Titelverteidiger Deutschland war nach furioser Vorrunde im Halbfinale gegen die USA gescheitert. „Wir haben Belgien geschlagen, wir haben Frankreich besiegt, wir standen bereits mit einem Bein in Moskau und wir haben gekämpft wie selten zuvor -  aber wer konnte schon damit rechnen, dass die Amerikaner so stark angreifen werden“ so Spielführer Jerome Boateng. Argentinien – in der Vorrunde ausgeschieden -  hatte kurz vor der WM seinen Star verloren: Lionel Messi hatte das Angebot einer zweiten Staatsbürgerschaft als Bürger der Vereinigten Emirate genutzt und sich auf die Seite der Scheichs geschlagen. „Mit Pässen kenn ich mich aus, der Doppelpass kam gerade recht“ so der Ex-Argentinier.

#Eristwiederda und #Laquinta


Kämpft für die Frauenquote: Silvio Berlusconi
Da ist sie wieder – die einzige Konstante der italienischen Politik. Zum 5. Mal wurde Silvio Berlusconi nun als Ministerpräsident Italiens vereidigt – seine Partei regiert nun zusammen mit dem Mitte-Links Bündnis von Matteo Renzi, nun Außenminister. Die erste Maßnahme der Regierung: Einführung einer qualifizierten Frauenquote in allen öffentlichen Ämtern. „Frauen liegen mir sehr am Herzen. Aber es geht auch um die Qualität, nicht nur um die Quantität. So unterstützten wir vor allem junge Frauen mit gepflegtem Äußeren. Darum werde ich mich persönlich kümmern“ so der Regierungschef.